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Das Urkilo geht in Rente

Das Urkilo, welches zu 90% aus Platin und zu 10% aus Iridium besteht, hat ausgedient. Es hat im Laufe der Jahrzehnte ca. 50 Mikrogramm (0,00005 Gramm) an Masse verloren. Dieses scheint auf den ersten Blick so gering zu sein, dass es keinen größeren Effekt auf das alltägliche Wägen hat, doch spätestens wenn es „wissenschaftlich“ wird, benötigt man hochexakte und konstante Einheiten. Daher wurde es dringend nötig, so wie es bereits bei nahezu allen Basiseinheiten der Fall ist, eine Möglichkeit zu finden, das Kilogramm in Zukunft auf eine Naturkonstante zu beziehen.

Hauptsache die Einstellung stimmt

Waagen sind Messgeräte die im Einsatz diversen Belastungen (mechanischen, chemischen und thermischen) ausgesetzt sind und daher auch „altern“ bzw. abnutzen. Dadurch kann es im Laufe der Zeit dazu kommen, dass die Messergebnisse unpräziser werden und am Ende gar nicht mehr stimmen. Durch rechtzeitiges Kalibrieren und bei Bedarf auch Justieren kann man dafür sorgen, daß die Waage wieder exakte Messwerte liefert bzw. ausgemustert wird. Denn falsch wägende Waagen verursachen Kosten. Es kann z.B. mehr Abfall bei der Produktion anfallen, Nacharbeiten an den Produkten können notwendig werden oder es kann zu Rückrufaktionen kommen. Außerdem wird durch den Einsatz kalibrierter Geräte sichergestellt, dass die Messungen an einem Ort mit Messungen an einem anderen Ort kompatibel sind.
Die JoBa Events & Catering plante und setzte zusammen u.a. mit dem Werkzeugmacher Jörn Schröder aus Damme den Bau des größten Räuchermannes der Welt als mehrmonatiges Großprojekt um. Die Dimensionen sind wirklich beachtlich. Aus 12 Tonnen mehrschichtig verleimtem Brett-Schicht-Kiefernholz, wurden die einzelnen Holzkomponenten entsprechend zugeschnitten und gefräst. Parallel wurde ein massives Stahlgerüst für die Stabilität der Figur gefertigt. An der Hutkrempe hat der Räuchermann einen Durchmesser von 2,76 Metern, die Gesamthöhe addiert sich auf 8,50 Meter und die Schuhe bringen es auf eine stolze Schuhgröße 139.
Am Jahresende ist es wieder soweit – die Inventur steht an. Der Lagerbestand muss genau erfasst werden und das heißt in vielen Fällen dann langwieriges und mühevolles „zählen“. Diesen Prozess kann man wesentlich abkürzen in dem man einfach „zählen lässt“. Dies gilt vor allem, wenn sie Teile von kleiner bis mittlerer Größe (Schrauben, Elektrokleinteile etc.) zählen wollen, deren Einzelgewicht sie wissen bzw. mit der Waage problemlos bestimmen können. Mit diesem Referenzwert als Basis haben sie mit Hilfe unserer Inventurwaage schnell große Stückzahlen genau erfasst.

Wiegen oder wägen? Was ist Wägetechnik?

Oder wie man Apfelsinen in den Schlaf wiegt

Der Begriff „Wägetechnik“ (Technik des Wiegens, der Herstellung von Waagen) mag sich im ersten Moment für viele Ohren falsch oder seltsam anhören. Man „wiegt“ doch Dinge und „wägt“ sie nicht, also müsste es doch „Wiegetechnik“ heißen, oder? Denkt man dann genauer nach, ist man sich vielleicht nicht mehr so ganz sicher: Dinge werden ja nicht auf eine Wiege sondern auf eine Waage gelegt um das Gewicht zu ermitteln. Wenn ich mir ein paar Apfelsinen schnappe und diese in die Puppenwiege der Tochter packe, kann ich die dort noch so lange sanft hin und her „wiegen“, ich werden das genaue Gewicht so nie erfahren.

Alles eine Frage der Gewichtung

Wenn man sich mit dem Thema Waagenarten auseinandersetzt kommt man früher oder später auf Begriffe wie Mehrbereichs- oder Mehrteilungswaage. Vom Begriff her erschließt sich der Unterschied zunächst nicht unbedingt eindeutig, man muss sich mit den möglichen Einsatzbereichen dieser beiden Waagenausführungen und den daraus resultierenden Anforderungen beschäftigen.

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